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Von Würzburg nach Gemünden

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Auch der letzte Abschnitt des Maindreiecks steht im Zeichen des Weinbaus – vor allem rechts des Mains sehen Radler auf dem MainRadweg, wie an den Hängen der herrliche Frankenwein angebaut wird. An der Mündung von Sinn und Fränkischer Saale übernimmt endgültig der Spessart mit dem Mainviereck die weitere Führung.

In Würzburg (km 0) beginnt die Etappe an der Alten Mainbrücke. Zunächst geht es hinunter an den Main, danach durch die Mainpromenade, quer über den Parkplatz und an der Friedensbrücke hinauf und über die Ampel. Diesen Weg hat man gewählt, weil der Weg entlang des Mains bei Festen und Ausstellungen häufig gesperrt werden muss. Doch bald geht es wieder hinunter zum Main und man verlässt nun Würzburg auf breiten Wegen. Das Kloster Oberzell (km 5,2) bleibt links des Weges wie auch Zell a. Main (km 5,4).

Über Erlabrunn (km 12,7) und Zellingen (km 18) geht es nach Himmelstadt (km 21,5). Vorbei an der Schleuse führt der MainRadweg in Schleifen durch einen erst vor wenigen Jahren angelegten Park. Übrigens: Immer in der Weihnachtszeit bekommt Himmelstadt mehr als 50.000 Briefe aus der ganzen Welt. Denn dort befindet sich das offizielle Weihnachtspostamt, das jeweils am ersten Adventsonntag mit dem Setzen des Sonderstempels von einer prominenten Persönlichkeit eröffnet wird. Am Ende der Mainpromenade von Laudenbach (km 25,6) befindet sich ein reizvoll gelegener Biergarten, bevor die Route kurz auf die Straße und gleich wieder hinunter an den Fluss führt.

In Mühlbach (km 27) wird direkt nach einer markanten links – rechts S-Kurve nach links abgebogen, danach geht es sechs Mal rechts (am Schwalbennest, am Brückenbeginn; am Brückenende; in den Baggertsweg, am Ende des Baggertsweg zum Parkplatz am Main, am Maintor in der Stadtmauer) bis in die historische Altstadt von Karlstadt (km 28) hinein. Der Marktplatz wird mit Blick aufs Historische Rathaus nach links überquert und am Ende der Hauptstraße geht es wieder links zur Mainpromenade. Sofern Sie den Main "flussaufwärts" befahren (von Mainz zu den Quellen), nutzen Sie bitte das untenstehende Bild zur Orientierung. Zur Weiterfahrt findet man sich am Wegweiser mit den Zielen Gemünden/Wernfeld am unteren Ende der Mainpromenade ein. Bis nach Gemünden ist der Main nun wieder „ständiger Begleiter“.

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Route "flussaufwärts" (gepunktete Linie)


  • Länge:

    43 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • GPX


Langsam geht es nun mit dem Maindreieck und mit dem Weinbau zu Ende – nur auf der rechen Seite des Mains sieht man bis zum Karlstadter Ortsteil Gambach immer noch Weinberge, doch auch diese sind nach der Mündung der Wern bei Wernfeld (km 38,5) verschwunden. Auf diesem Abschnitt findet auch ein geologischer Wechsel statt: Vom Fränkischen Keuperland über die Muschelkalkhänge zum Buntsandsteinland.

Im Gambacher Weinberg findet man noch Muschelkalk, danach dominiert im Bereich des Spessarts der Buntsandstein. Das Etappenziel Gemünden a. Main (km 43,5) war früher übrigens der Vorposten des Hochstifts Würzburg gegen seine Rivalen im Fürstbistum Mainz und dem Kloster Fulda. Ab 1854 erfolgte der Ausbau Gemündens zum Eisenbahnknoten. Gemünden ist auch ein Verkehrsknotenpunkt für Radler: Hier trifft der MainRadweg auf den Wernradweg und die vom ADFC mit 3-Sternen ausgezeichnete ca. 220 km lange Radroute „Vom Main zur Rhön“.


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