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Geschichte und Moderne: von Aschaffenburg bis Frankfurt

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Die Landschaft verändert sich ab Aschaffenburg deutlich. Das Maintal ist breiter, Berge sind kaum noch zu sehen. Auch nach Aschaffenburg wird man auf dem MainRadweg kaum mit dem Straßenverkehr konfrontiert, obwohl das hier beginnende Rhein-Main-Gebiet stark besiedelt ist. Der MainRadweg führt weiter durchs Grüne, immer dicht am Main entlang.

Am MainRadweg-Wegweiser unterhalb des Schlosses beginnt in Aschaffenburg (km 0) der nächste Abschnitt. Man folgt hier der Zielwegweisung „Seligenstadt 16/Mainaschaff 3,9“ und erreicht kurz darauf die wohl engste Stelle am gesamten MainRadweg: Hier tritt der Felssporn, auf dem das Pompejanum steht, ganz nah an den Main heran. An der Kleingartenanlage Mörswiese vorbei geht es nach Mainaschaff (km 3,9). Kurz danach folgt ein großer See, der während des Autobahnbaus entstanden ist. Bald nach der Unterquerung der Autobahn A3 erreichen wir Kleinostheim (km 8,2).

Am Ortsende entfernt sich der MainRadweg ein wenig vom Main und führt zum Steg von Dettingen (km 13), der nun zum hessischen Teil des MainRadweges überleitet. Vorbei an Klein Welzheim (km 15,7) geht es nun wieder ganz nah am Main nach Seligenstadt (km 17,8) zur Anlegestelle der Fähre. Sie ist der günstigste Ausgangspunkt zur Besichtigung der Einhardbasilika und für einen lohnenden Abstecher in die bezaubernde Seligenstädter Altstadt. An den Wegweisern am Parkplatz an der Fähre geht es mit den Ziel Hanau weiter am Main entlang. Zunächst unterhalb der Stadtmauer, vorbei an den Resten der Kaiserpfalz Friedrich Barbarossas (Palatium) am Mainufer, auch Rotes Schloss genannt, von dem nur noch die Mainfront aus rotem Sandstein steht.

Der Main macht wieder mal eine seiner großen Schleifen, dabei geht es über Klein-Krotzenburg (km 23,6), Hainstadt (km 25) nach Kleinauheim (km 27,5) und nach der Unterquerung einer Bundesstraße zum Hanauer Ortsteil Steinheim (km 29,6). Der Platz unterhalb des Maintors mit der alten Linde ist Ausgangspunkt für die Erkundung von Alt-Steinheim.

Der MainRadweg überwindet an der Roten Mauer unterhalb des Schlosses eine Engstelle und erreicht auf dem Weg am Mainufer die Steinheimer Brücke (km 31,4). Vor der Brücke links (300 m) – der MainRadweg bleibt weiterhin ganz nah am Ufer. Nächster Ort am Weg ist Dietesheim (km 36), bevor an der Rodaumündung Mühlheim a. Main (km 38,3) der Hessische Radfernweg R4 nach Süden Richtung Babenhausen abzweigt. An der Rumpenheimer Fähre (km 40,2) liegt das weiße Rumpenheimer Schloss.


  • Länge:

    53 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • OVL

    GPX


Der MainRadweg folgt dem weit ausladenden Fechenheimer Mainbogen und führt vorbei an Bürgel (km 44,6) zum Offenbacher Isenburger Schloss (km 46,7) mit einer der schönsten Renaissancefassade nördlich der Alpen, das jenseits der Uferstraße liegt. Der Radweg verläuft neben dem Hafengelände und unterquert danach die Kaiserleibrücke. Kurz danach passiert man die Gerbermühle (km 50), die zu Goethes Zeiten das Gartenhaus der Frankfurter Bankiersfamilie Willemer war und damals weit vor der Stadt lag. Hier hielt sich Goethe sechs Wochen auf, schrieb den „West-Östlichen Diwan“ und bestellte sich dazu Frankenwein aus der Würzburger Lage Stein. Kurz danach folgen die „Ruderkneipen“: Jeder der hier ansässigen Vereine wartet mit einer eigenen Gastronomie neben den Bootshäusern auf.

Von den Anlegestegen aus hat man nun den ersten freien Blick auf die berühmte Skyline von Frankfurt a. Main. Es geht danach am Sachsenhäuser Ufer entlang, unter der Alten Brücke hindurch zum Eisernen Steg (km 53 km). Dieser Übergang über den Main zur Frankfurter Innenstadt bietet sich an, weil er neben den Treppenstufen noch auf beiden Seiten einen Lift besitzt. Gegenüber am Fahrtor, unweit des historischen Römerbergs beginnt schon die Frankfurter Innenstadt.


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