Der MainRadweg verläuft nun auf der linken Seite des Flusses – mit bestem Blick auf die historischen Baudenkmäler am anderen Ufer. Auf der linken Mainseite begleiten berühmte fränkische Weinlagenmit herrlichem Weitblick.
Am Marktplatz von Gemünden a.Main (km 0) folgen die Radelnden den Wegweisern Richtung "Lohr“ und biegen nach dem Huttenschloss links in die Hafenstraße. Dort gelangen Sie der Beschilderung „Lohr/Hofstetten“ folgend, zur Brücke auf die linke Mainseite. Dieses ist wesentlich ruhiger als die rechte, und so geht es entspannt nach Hofstetten (km 3,5). Dort steigt die Route kurz an, bevor sie sich mit Blick auf die Ruine Schönrain wieder der Straße nähert. Jetzt geht es wieder nah an den Main heran. In Steinbach (km 11,8) besteht die Möglichkeit, auf einer kaum befahrenen Straße zum Wallfahrtsort Mariabuchen zu radeln (hin und zurück 6 km) oder Sie fahren weiter auf dem MainRadweg Lohr (km 14,5) entgegen.
Vor der Neuen Mainbrücke bietet ein Wegweiser Orientierung: Der MainRadweg führt entlang des Ufers weiter geradeaus Richtung Marktheidenfeld.
Wer einen Zwischenstopp in der Schneewittchenstadt Lohr a.Main einlegen möchte, folgt links der Beschilderung "Lohr". Die Stadt lädt mit dem denkmalgeschützten „Kurmainzer Schloss“, dass das Spessartmuseum beherbergt, verwinkelten Gassen und malerischen Plätzen zum Besuch ein. In Lohr zweigt auch der "Kahltal-Spessart-Radweg" sowie die "Mittelalter-Radroute" ab.
Zurück am Ausgangspunkt setzt sich der MainRadweg an den Wegweisern „Marktheidenfeld 18/Sendelbach 3,7“ fort. Wirtschaftswege am Main führen die Radelnden vorbei an Sendelbach, Pflochsbach (km 18) nach Erlach (km 22,6). Dessen Steg über den Main verbindet den Ort mit dem karolingischen Kloster Neustadt auf der anderen Flussseite.
Auf dem MainRadweg zeigt der Fluss den Weg nach Marktheidenfeld-Zimmern (km 26) und durch den dortigen Campingplatz bis nach Marktheidenfeld (km 33), wo Sie direkt zur Mainpromenade gelangen. Hier befinden sich Ruhebänke entlang des Mains oder auch die Gastronomie verwöhnt mit regionalen Köstlichkeiten. Besuchen Sie das Frank-Haus oder verweilen Sie in der Altstadt mit schmucken Fachwerkhäusern. Ab Marktheidenfeld folgen Sie dem Fernziel "Wertheim".
Es folgt nun ein kurzer Abschnitt auf einem abgesetzten Radweg entlang der Straße, bis der MainRadweg kurz vor dem Triefensteiner Ortsteil Lengfurt (km 38,5) an der Schleuse wieder hinunter zum Main führt. Auf der anderen Flussseite liegt das um 1100 gegründete Augustinerchorherrenstift Triefenstein. Vor Homburg verläuft die Route entlang des "Kallmuths" und damit einem der berühmtesten Weinberge Frankens: Der Hang neigt sich bis zu 80 Prozent und wird von insgesamt 12 Kilometern an zwei bis fünf Meter hohen Natursteinmauern durchzogen. Homburg selbst (km 41,0), ein Ortsteil von Triefenstein, wird vom gleichnamigen Schloss überragt.
Die Radelnden überqueren die Staatsstraße und fahren fast bis nach Wertheim direkt am Main entlang – kurz vor der Autobahnbrücke der A 3 hat der MainRadweg damit auch das Bundesland gewechselt. Die Radelnden befinden sich nun im baden-württembergischen Teil Frankens. Die Landschaft lässt sich davon nicht beeindrucken: Sie gibt sich weiterhin hügelig und vom Wein geprägt. Vorbei an Bettingen (km 46,7) mit dem Shopping-Paradies „Wertheim Village“, Urphar (km 49,6) mit der mittelalterlichen Wehrkirche und Wertheim-Eichel (km 53,4) geht es weiter bis vor die Tore Wertheims. Auf der linken Straßenseite liegt in einem idyllischen Park das 1777 errichtete Museum „Schlösschen im Hofgarten“. Ist das Etappenziel Wertheim (km 55,6) erreicht, folgen die Radelnden an der alten Brücke zunächst nicht dem MainRadweg, sondern dem Ziel Wertheim Innenstadt und gelangen nach der Ampelüberquerung in die Altstadt.
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