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MainRadweg: Abschnitt 11 "Miltenberg bis Aschaffenburg"

Am Odenwald entlang – von Miltenberg bis Aschaffenburg

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Der Main bildet nun die westliche Seite des Mainvierecks und fließt ab jetzt nach Norden. Das Maintal wird breiter, der Wald tritt zurück und macht dem Weinbau Platz. Auf der rechten Mainseite wird in den Steillagen bis Erlenbach Wein angebaut, die an den Odenwald grenzende Seite ist sanfter und fällt allmählich zum Main hin ab.

In Miltenberg a.Main (km 0) startet man an der Mainbrücke und folgt den Wegweisern mit Ziel Aschaffenburg. Beim Mainzer Tor (km 1,5) wird die Fahrbahnseite gewechselt und es geht auf einer schönen Sandsteinbrücke über das Odenwaldflüsschen Mud. Nach der Unterquerung der Eisenbahnbrücke sieht man einen Hinweis zu römischen Bauresten. Auf dem Wirtschaftsweg geht es weiter: Zunächst zur Brücke über den Main, unter ihr hindurch, danach dreimal links und auf dem Geh- und Radweg über den Main.

Doch noch vor der Mainbrücke gibt es an der Einmündung auf die Hauptstraße die Möglichkeit, den MainRadweg nach rechts zu verlassen und auf einem regionalen Radweg über Kleinheubach nach Trennfurt zu fahren. Dort trifft die Route wieder auf den offiziellen, beschilderten MainRadweg.

Oberhalb von Großheubach (km 6) liegt das Kloster Engelberg, ein Wallfahrtsort für Gläubige und Hungrige, mit nach Rezepten der Mönche gebrautem Bier und natürlich dem Wein aus der Einzellage Engelberg. Um dort hinauf zu gelangen, nimmt man als Radler die Auto-Zufahrtsstraße, muss jedoch dabei ca. 130 Höhenmeter überwinden.

Der MainRadweg bleibt bis Klingenberg direkt am Mainufer. Über den Klingenberger Ortsteil Röllfeld (12 km) führt die Radroute zum Rotweinort Klingenberg a.Main (km 14). Über die Brücke geht es nach Trennfurt und dann unter ihr am Main weiter nach Wörth a.Main (km 17), das sich mit seiner mächtigen, in die alte Stadtbefestigung integrierten Hochwasserschutzanlage vom MainRadweg abgrenzt.

Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt in Erlenbach a.Main unübersehbar die letzte Schiffswerft am Main.

Es geht weiter am Main entlang. Biegt man am Schild „Römermuseum“ vom MainRadweg links ab, gelangt man durch die Unterführung der Bundesstraße und über den Parkplatz in die Altstadt der Römerstadt Obernburg a.Main. Von der Fußgängerbrücke, die auch über den Main zum Bahnhof in Elsenfeld (Start des Elsavatal-Radweges mit dem Ziel Schloss Mespelbrunn) führt, gelangt man wieder zurück zum MainRadweg und fährt gleich weiter durch die Mainauen nach Großwallstadt (km 27,5). Wenig bekannt ist, dass Großwallstadt ein Weinort ist. Die Trauben wachsen im Lützel- und Pitztal, etwa drei Kilometer vom Main entfernt (linkerhand), am Rand des Odenwalds.

In Niedernberg (km 33,5) am Fahrradwegweiser könnte man einen Abstecher (4,6 km) zum Weinort Großostheim machen. Der MainRadweg durchquert Niedernberg auf der schnurgeraden Römerstraße, die sich im anschließenden Auenwald fortsetzt. An dem Brunnen rechts am Weg beim Wasserwerk Aschaffenburg (km 36,5) können sich Radler erfrischen oder ihre Trinkflaschen füllen. Gleich danach geht es hinunter in die Mainaue und am Aschaffenburger Ortsteil Nilkheim entlang nach Aschaffenburg.

Über den Radweg auf der Willigisbrücke (km 41,2) wechselt man auf die rechte Mainseite zur Aschaffenburger Innenstadt (Fahrtrichtung geradeaus). Gleich nach der Brücke führt der MainRadweg, nun mit Ziel Seligenstadt, rechts abbiegend wieder hinunter zum Main. Nach fünfhundert Metern steht man am Fuße des mächtigen Aschaffenburger Schlosses Johannisburg (42 km) – am Fahrradwegweiser unterhalb des Schlosses ist die Etappe zu Ende.

Von dieser Stelle aus lässt es sich gut in die Aschaffenburger Innenstadt radeln, und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen auch nahe.

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