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Heilig-Geist-Kirche

Heilig-Geist-Kirche (Schweinfurt, Fränkisches Weinland)

Die Spitalkirche zum Hl. Geist wurde Mitte des 15. Jh. erbaut und 1554 fast vollständig zerstört (Zweites Stadtverderben). Im 16. Jh. im gotischen und in den Jahren 1897 bis 1902 wurde das Gotteshaus im neuromanischen Stil wieder aufgebaut.

Sehenswert: das Hauptportal mit Figur des Königs David und der Darstellung des ersten Pfingstfestes, die zwei Nebenportale (Prophet Zacharias und die Taufe Christi sowie die Verkündigungsszene) und der Turm mit einer hohen Marienstatue. Im Inneren der Kirche befinden sich vier Altäre. Die katholische Heilig-Geist-Kirche geht auf das vor 1338 gegründete Spital zum Heiligen Geist zurück. Nach der Zerstörung 1554 (Zweites Stadtverderben) wurde bis Ende des 16. Jahrhunderts an der derselben Stelle ein neues Gotteshaus im gotischen Baustil errichtet. Nach der Säkularisation von 1803 avancierte die Spitalkirche zur ersten katholischen Pfarrkirche. Rasch zu klein geworden, ersetzte man sie zwischen 1897 und 1902 durch einen dreischiffigen basilikalen Neubau in neoromanischen Formen (Pläne von Anton Leipold/ Turm bis 1911 errichtet nach Entwürfen von Jakob Angermair).

Führungen können über die Tourist-Information Schweinfurt 360° gebucht werden. 

Header-Bild © Florian Trykowski

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