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Sinfoniekonzert: Bruckner und Franck

Datum: 06.04.24

Zeit: 18:00 bis 20:00 Uhr

Geballte Leidenschaft, große Talente und interkultureller Dialog – das ist die Junge deutsch-französisch-ungarische Philharmonie. Das internationale Projektorchester vereint die individuellen, herausragenden musikalischen Qualitäten der rund 90 Profimusiker aus verschiedenen Ländern zu einem „hinreißenden Klangerlebnis“ (Opernfreund). Dies ermöglichen renommierte Dozenten europäischer Musikhochschulen, Mitglieder namhafter Orchester und vor allem der musikalische Leiter Nicolaus Richter. Er versteht es seit über 30 Jahren, junge Talente mit viel Sensibilität und seiner langjährigen Erfahrung als Violinist in hochkarätigen Orchestern zu Höchstleistungen zu bringen. Auch in Bayreuth macht die Orchester-Tournee Station und bildet gleichzeitig den Auftakt zur Musica Bayreuth 2024. Mit César Francks Symphonie in d-Moll erklingt das wohl berühmteste symphonische Werk des französischen Komponisten. Zweiter Programmpunkt ist Anton Bruckners 6. Sinfonie, die der Komponist zu Lebzeiten als seine „keckste“ zu bezeichnen pflegte. Bedenkt man gleichzeitig den eminenten Stellenwert des Werks als Wegbereiter für Bruckners monumentale Symphonien 7, 8 und 9, ist es umso erstaunlicher, dass sich das Werk erst einen festen Platz in den Repertoires großer Orchester erkämpfen musste. Mit großer sinfonischer Dichte eröffnet die Symphonie im 1. Satz, gefolgt von einem meditativ-ruhigen Adagio, bevor ein farbenreiches Scherzo zum Finale überleitet. Dieses wartet mit einem Bezug zu Bayreuth auf, leuchtet hier doch kurz der Anfang von Isoldes Liebestod aus Wagners Tristan und Isolde auf.

Besetzung:

Junge deutsch-französisch-ungarische Philharmonie
Nicolaus Richter – Dirigent

Programm:

César Franck (1822 1890)
Symphonie in d-moll

Anton Bruckner (1824 – 1896)
6. Symphonie in A-Dur

Veranstaltungsort

Kirchplatz 1

95444 Bayreuth

Header-Bild © FrankenTourismus / Andreas Hub