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Datum:    24.03.17
Zeit:    20:00 bis 23:59 Uhr

Burkhard Engel, Texte, Martin Engel, Klavier

Liszt, Chopin und Heinrich Heine: Französische Verhältnisse.

Ein literarischer Klavierabend.

Burkhard Engel, Rezitator aus Erbach im Odenwald, führt seine Zuhörer nach Paris in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals war die Stadt das musikalische und geistige Zentrum Europas.

"Die edle Tonkunst überschwemmt unser ganzes Leben", schrieb der scharfzüngige Heinrich Heine, "wie Heuschrecken kommen die Klaviervirtuosen jeden Winter nach Paris." Oft berichtete er von der musikalischen Saison in Paris in Zeitungsartikeln, mit denen er ein großes Publikum erreichte. Liszts virtuoses Klavierspiel war nicht zu übertreffen, "bei Liszt denkt man nicht mehr an überwundene Schwierigkeit ... es offenbart sich die Musik". Noch mehr gefiel Heine Chopin, der "Raffael des Fortepiano".

www.burkhard-engel.de

Martin Engel, von Geburt an blind, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von neun Jahren. Von 2007 bis 2011 studierte er an der Musikhochschule Karlsruhe im Studiengang Bachelor Klavier und war dort von 2012 bis 2016 Lehrbeauftrager für Klavier.

Wichtige Anregungen erhielt er bei dem russisch-israelischen Komponisten und Pianisten Joseph Dorfman (Tel Aviv) und dem amerikanischen Pianisten Daniel Pollack (Los Angeles), bei dem er mehrere Meisterkurse besuchte.


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