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Datum:    22.04.17 - 09.07.17
Zeit:    13:00 bis 18:00 Uhr

Er ist zweifellos einer der bekanntesten Vertreter der Op-Art, die in den 1960er Jahren zu faszinierenden neuen Sichtweisen in der Kunst führte: Victor Vasarely. Zum 15-jährigen Bestehen zeigt das Museum im Kulturspeicher rund 70 seiner bahnbrechenden Arbeiten.

Immer wieder ist es die Darstellung des Raums, die Vasarely faszinierte. Durch gestalterische Forschungen und Experimente erfand er das Prinzip der „unités plastiques“, bei dem kontrastierende Form-Farben als Figur und Grund spannungsreiche Wechselbeziehungen eingehen und ihm unzählige Gestaltungskombinationen mit räumlicher Wirkung ermöglichten. Diese außergewöhnlichen Bilder sorgten in den 1960er und 70er Jahren weltweit für Furore.

Vom 22. April bis zum 9. Juli präsentiert das Museum im Kulturspeicher unter dem Titel „Der Traum vom Raum“ eine große Auswahl seiner Werke. Durch die „Sammlung Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ werden die Bilder in Kontext mit der Szene der „Abstraction géometrique“ in Paris gestellt. Die Schau umfasst insgesamt 70 Werke, darunter zahlreiche Arbeiten aus der Sammlung Galerie Lahumière sowie Gemälde aus den Sammlungen Würth in Künzelsau und Weishaupt.

BU: Victor Vasarely EG-1, 1967, Sammlung Würth

Foto: Volker Naumann, Schönaich, (C) VG Bild-Kunst, Bonn 2017


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